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FIP das bestgehütete Geheimnis
FIP
Die
Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) ist noch vor Leukose die tödlichste
Infektionskrankheit der Katze.
Die Erkrankung ist seit etwa 30 Jahren
bekannt und befällt Katzen jeder Rasse und jeden Alters.
Erreger
ist ein MUTIERTER Corona-Virus. Fast jede Katze trägt diesen
Virus, besonders Tiere, die in großen Gruppen leben, wie in Tierheimen,
Zuchten etc.
Ein
Corona-titer sagt aber rein gar nichts darüber aus, ob das Tier jemals
an FIP erkranken wird.
Und –
eine wirklich gesicherte FIP-Diagnose bekommt man im Regelfall nur nach
einer Obduktion!!!
Es gibt
2 Formen der FIP:
Die
feuchte Form ist oft relativ leicht zu erkennen. Aufgrund ihrer
Bauchwassersucht zeigen diese Patienten einen dicken, weichen,
flüssigkeitsgefüllten Bauch bei schlechtem Allgemeinzustand und
Abmagerung.
Der
Tierarzt wird hierbei eine Punktion der Bauchhöhle durchführen. In
vielen Fällen gelingt es, das FIP-typische gelbe, fadenziehende
Sekret
zu gewinnen.
Bei der
seltenen Brustwassersucht beobachtet man in aller Regel schwere
Atemnot.
Die
trockene Form lässt sich um einiges schwerer diagnostizieren,
da das
Erscheinungsbild sehr vielgestaltig ist.
An Symptomen kommen vor:
Abmagerung, Augenkrankheiten, Austrocknung, Blutarmut, Erbrechen,
Durchfall, Gelbsucht, Nervenerkrankungen / Verhaltensanomalien,
Teilnahmslosigkeit, Wechselfieber und andere. Im Zweifelsfall erfolgt
die Diagnose durch Untersuchung einer Blutprobe.
Leider
kommen hierbei jede Menge uneindeutige Ergebnisse vor, da man nicht die
spezifichen FIP-Antikörper, sondern nur allgemein solche gegen
Corona-Viren nachweisen kann.
Und die relativ harmlosen Corona-Viren
sind in der Katzenpopulation im Zunehmen.
Ansteckungsmöglichkeiten:
Überall und
Jederzeit. Das Virus wird mit Nasensekret, Speichel, Kot und Urin
ausgeschieden. Wenige Viren reichen zur Infektion völlig aus. Sie können
also diese tödliche Krankheit leicht über die Schuhe, durch streicheln
fremder Katzen etc auf Ihren Tiere übertragen.
Es gibt
Katzen, die das Virus ausscheiden (Dauerausscheider), ohne selbst zu
erkranken. Diese Tiere sind also völlig unauffällig, stellen aber
trotzdem eine Gefahr für andere Katzen dar,sich mit dem Coronavirus zu
infizieren. (NICHT MIT FIP!!!!).
Prognose und Therapie
Wenn FIP klinisch
geworden ist (wir sprechen hier NICHT von einem Corona-titer sondern von
einem Zusammentreffen mehrerer INDIZIEN!), gibt es keine Heilung mehr.
Das Virus selbst ist pharmakologisch unangreifbar. In leichteren Fällen
lässt sich unter diätätischer plus homöopathischer Therapie zwar oft
eine Besserung der Symptome erreichen, eine Heilung bedeutet dies jedoch
nicht.
Vorbeugung
Es gibt keine.
:-(
Man
sollte Hygiene-Maßnahmen ergreifen und vielleicht den Corona-titer
regelmäßig bestimmen lassen, da er angeblich bei Stress etc in die Höhe
schnellen kann. Was aber wiederum NICHTS über FIP aussagt!!! Der
Coronavirus MUSS nicht mutieren – WANN und WARUM er das tut, weiß bisher
noch niemand.
Es gibt
wohl eine Impfung gegen FIP – aber über ihre Wirksamkeit konnte ich
bisher nichts, aber auch gar nichts Positives finde.
Wenn ihre Katze einen Corona-titer hat, verfallen Sie bitte nicht
gleich in Panik. Der obige Text zeigt Ihnen, dass dieser Corona-virus
vollkommen harmlos ist. Ein Tierarzt sagte mir mal, dass die meisten
Kittendurchfälle vom Corona-virus ausgelöst werden und nach ein paar
Tagen vorbei sind. (Ich war sehr sehr überrascht, aber es war ein
wirklich interessantes Gespräch)
Um
tödlich zu sein, muss der Coronavirus mutieren.
Und warum
er das tut, weiß wirklich noch niemand.
Denn seien wir mal ehrlich –
wenn Stress die Ursache für die Mutation wäre, dann würde NIEMAND mehr
mit seinen Tieren auf Ausstellungen fahren – wie auch, wenn FIP
innerhalb kürzester Zeit zum Tode führt.
Eine der besten Seiten
zu Fip, die ich kenne:
http://www.catgirly.de
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